Termine 2020


28. November       

Altpapiersammlung (Pflichtanlass) Frauenfeld


Weiterbildung mit dem Cyr Wheel vom 24. Oktober

Am Samstagabend sind Melanie und ich nach Bern gefahren, um uns in einem intensiven und privaten Training im Cyr Wheel weiterzubilden.

Innerhalb von zwei Stunden hat uns Leonardo alle wichtigen Tipps und Tricks gezeigt, wie wir zuhause mit unseren eigenen Cyr Wheels arbeiten können, um besser zu werden und schliesslich auch anderen das Turnen im Cyr Wheel beizubringen.

Wenn er etwas vorgezeigt hat, sah es unglaublich einfach aus. Wenn wir dann an der Reihe waren, zeigten sich eher einige Schwierigkeiten. Aber er hat uns ganz persönliche Verbesserungsvorschläge und Tipps gegeben, wodurch wir in diesen zwei Stunden doch tatsächlich Fortschritte gemacht haben. Jetzt heisst es üben, üben, üben, damit wir im nächsten Jahr das Cyr auch anderen weitergeben können.

 

 

Bericht und Foto: Stephany Bigler


Vielfalt der Satus Senioren im September und Oktober 2020

Im letzten Bericht erwähnte ich, dass sich die wöchentlichen Höhepunkte Schlag auf Schlag folgten. Es ist kaum zu fassen, wie viele ungeahnte Talente in dieser Riege schlummert und welche Kreativität sie an den Tag legen.  Gerne hoffe ich, dass der gute Geist und der Faden nicht reissen wird. Gegenseitig motivieren, das soll die Devise der kommenden Wochen sein. Wir haben eine Burggeschichte gehört; lahmende Muskeln wieder auf Vorder-mann gebracht; das Wohlergehen bei Kameraden nachgefragt und die Natur bei Thur und Rhein erkundet und kennen gelernt!

Am Mittwoch, 30. September bestellte Walter Goetz die Senioren auf 09.30 Uhr auf den Parkplatz Finnenbahn und lud uns zur Rundwanderung ‘Burgfräulein’ im Raum Tägerwilen ein. Wir durften eine unbekannte Gegend - vorerst bei leichtem Nebel - marschierend erforschen und danach begleitet uns wärmender Sonnenschein bis zum Schloss Castell.

 

 

Im Jahre 1585 errichtete Junker Konrad Vogt von Wartenfels aus Konstanz an dieser Stelle einen Herrensitz (heutige Ruine). In den Jahren 1878 bis 1894 wurde es zum Neorenaissance-Schloss umgebaut. Seit 1901 ist es im Besitze der Familie von Stockar-Scherer (4. Generation)

Vor dem Aufstieg zum Ruinen-Turm erzählte uns Walter viel Wissenswertes über die Herkunft und Entstehung dieser Burg und des heutigen Schlosses. Das Schloss ist leider nicht öffentlich zugänglich und somit konnten wir nicht, wie vorgesehen, das Burgfräulein sichten. Welche Enttäuschung!

Wann kann der Turm besichtigt werden -

Burgfräulein fragen!


Nach dem Abstieg durch das Südquartier von Tägerwilen erreichten wir schon bald das ausgediente Sägewerk bei der alten Mühle mit ihren hübschen kleinen Stauseen. Nach dem feinen Apéro staunten wir, als uns das ‘hauseigene’ Burgfräulein Bruna mit einem feinen Zmittag überraschte. Der Clous ist gelungen. Ganz herzlichen Dank an Walter für die mustergültige Organisation und den offerierten Zmittag. Danke auch an Burgfräulein Bruna, das immer für einen Spass zu haben ist. 

Burgfräulein Bruna mit

den hungrigen Senioren

Danke, es schmeckte hervorragend

Unser Präsident a.D. -

Egon Lehmann 88-jährig


Egon erkundigt sich immer wieder telefonisch: «Wa isch im Satus los?» Das gibt Rolf dann die Gelegenheit ihn im AZP zu besuchen und ihm die Neuigkeiten mündlich bekannt zu geben. Selbstverständlich übergebe er ihm auch die Einladungen der Senioren und die verschiedenen Berichte auch in schriftlicher Form, damit er diese in aller Ruhe – ohne nachzufragen – lesen und studieren kann. Der Frohmut von Egon ist ungebrochen; er fühle sich im APZ wohl; er könne gut schlafen, werde gut betreut und ist immer wieder dankbar für die Besuche oder Telefonate seiner Kollegen. 

Wir vermissen die freien Übungen.

Unsere aktiven Senioren!


Dies war für Rolf Grund genug, die Senioren zu einem Besuch auf den Vita-Parcours einzuladen. Trotz unbeständigem Wetter trafen sich ein Dutzend Kollegen oberhalb der Minigolfanlage. Damit diese Übungen, ohne nachzufragen geturnt werden können, hat Rolf einige Fotos mit Beispielen der Einladung beigelegt; was sich im Nachhinein als gute Idee entpuppte. Verbesserte Ausführung gegenüber dem letzten Mal und keine Staus an den Geräten! Oberturner Fredi hofft, dass diese Übungen dann auch makellos in der Turnhalle wiederholt werden.

 

Da der gezeigte Einsatz tadellos war und uns noch Sonnenschein begleitete lud Rolf zu einem Umtrunk ins Tyroler Stüberl ein.

 

Eine saubere Haltung von Thilo (rechtes Bild) 

Am Mittwoch, 14. Oktober folgte Schlag auf Schlag! Günter lud uns zu einem spannenden Wettkampf in der Hallen-Minigolfanlage Grindel nach Bassersdorf ein. Nach dem alle die Schutzmaske aufgesetzt, Schläger und Ball gefasst haben, wurden die 11 mitgereisten Kollegen in drei Gruppen aufgeteilt. Die Einten begannen mit einem Fehlstart (5-7 Versuche) und Andere genossen ihr Glück mit 2-4 Schlägen je Bahn.

kritische Blicke

die erfolgreichen 11 (Minigolf Schläger) Senioren


 

Bei jeder Bahn wurde gekämpft, gezielt, gezirkelt und auch gehofft, dass der Ball mit möglichst wenigen Schlägen im Loch landen wird. Thilo hat sich sofort bereit erklärt, die Resultate in seinem Home-Office auszuwerten.

 

 

Noch sind die Resultate nicht bekannt.

Auf der Rückfahrt legten wir noch einen kurzen Beizenhalt in Brütten ein und schon kurz nach dem Heimkommen gab uns Thilo die Rangliste per Mail bekannt. Bei 18 Bahnen benötigte der 11. Beste 56 Schläge und der Beste 45 Schläge – also 11 Schläge Differenz.

1. Rang - Bruno Sameli, 2. Rang – Ernst Vögeli, 3. Rang – Fredy Manser

 

Ein herzliches Dankeschön an Günter für die Organisation (er konnte infolge Krankheit leider nicht teilnehmen) und Rolf für das Durchführen des Anlasses.

Wir vermissen Martin in unserer Runde. Seine Rückenoperation habe er gut überstanden und ist auf dem Weg der Besserung. Bei regelmässigen kurzen tele-fonischen Nachfragen ist er immer optimistisch und guten Mutes. Unter der kundigen Leitung von Trudi erhole er sich sehr gut in seinem ‘Paradiesli’; er darf sich aber keine Ausrutscher leisten. Wir wünschen Martin alles Gute, baldige Genesung und hoffen ihn bald wieder in unseren Reihen begrüssen zu können.

Was gibt es schöneres, als in der Natur dem Gezwitscher der Vögel zu zuhören, das Fallen der farbigen Herbstblätter zu beobachten, das Rauschen des vorbei- ziehenden Rheines zu geniessen oder einfach die Seele etwas ‘bambelen’ zu lassen. Günter hat uns kurzfristig am Montag, 19. Oktober zu einer spannenden Wanderung in das Naturschutzgebiet bei der Thur-Mündung in den Rhein eingeladen.

Fliesst das Wasser in die falsche Richtung?

Wie viele cm fehlen für den Sturz des Baumes?


Auf dem Rundweg konnten wir von Bibern bearbeite Weidenbäume sehen; unzählige Feuerstellen säumten das Flussbett von Thur und Rhein; stolze Schwäne säuberten sich auf einem Kiesbett. Auf dem Rückweg bestiegen wir noch einen ausgedienten Bunker (Walter Goetz fühlte sich beinahe heimisch), der zu einem Natur-Beobachtungsposten ausgebaut wurde und dort genossen wir die Rundsicht.

In der Gartenbeiz in Ellikon am Rhein genehmigten wir noch ein kühles Bier oder Saft und ein kurzer Rundgang durch das schmucke Dorf rundete diesen interessanten Nachmittag ab. Günter hat’s gut gemacht – herzlichen Dank für deine Vorbereitungen.

 

Bericht und Fotos: Rolf Vogt

 

 

Aussichts-Plattform am Rhein


Aktive Senioren vor den Herbstferien

Die Pensionierten kennen keine offiziellen Ferien mehr, daher folgten wöchentliche Höhepunkte Schlag auf Schlag. Oberturner Fredi Minder befähigte uns Senioren einzeln oder zu zweit einen Anlass zu organisieren; dabei wurde gewandert, geturnt, geradelt, besucht, bestaunt und auch diskutiert

Berghus Präsident Hanspeter

Das Kernteam der Holzer mit 2 ehemaligen Freundinnen folgten der Einladung vom 8. Aug. der Bieler-Kollegen zur Grill-Party ins Berghus. Wir durften nochmals einen Blick auf das Geleistete (spalten, sägen, beigen) werfen, bevor wir die feinen Grilladen und süffigen Twanner kosten konnten. Die Nacht verlief etwas holperig und lautstark. Nach dem Frühstück bedankten wir uns für die Gastfreundschaft mit einem Präsent. 

Bruno, Fredy, Walter, Viktor, Heinz, Hanspeter Rolf, Otto, Marlies, Margrith, Katharina, Hampi


Auf der Rückfahrt mieden wir die Autobahn und benutzten den Scheltenpass um via Hölstein Pratteln zu erreichen. In Etzgen – nahe beim Rhein - stillten wir unseren Mittagshunger, bevor wir uns gegenseitig verabschiedeten und zur Heimfahrt entschlossen .

In der Woche 33 wanderten wir der Murg entlang Richtung Matzingen und stillten den Durst im Restaurant der Minigolf-Anlage.

Am 19. August luden uns die beiden Fredi auf den Sportplatz Kleine Allmend ein. Nach dem alle die Finnenbahn getestet haben, durften wir endlich wieder einmal unsere diversen Muskeln strapazieren. Danach folgten auf ein einfaches Kopfkreisen, ein kompliziertes Armschwingen, Hüpfen an Ort oder Beinkreisen auf einem Bein. Ballspielen und Badminton rundeten den sonnigen Nachmittag ab. 

Hampi in Aktion

Walti's Ballannahme


Primo Venzi feierte am 26. August seinen 80-igsten Geburtstag. Rolf dankte und gratulierte ihm für seine langjährige Treue zum Satus (66 Jahre) und seine tatkräftige Unterstützung in den verschiedensten Bereichen mit Fotos aus den letzten 15 Jahren. Herbstpflanzen werden seinen Pünten-Garten bereichern. 

Primo sinniert

Pia und Primo geniessen es


Am gleichen Tag folgten 8 mutige Velofahrer der Einladung von Thilo Klebe. Seine Velotour startete bei der Finnenbahn, führte über die Grosse Allmend Richtung Hüttlingen und nach einem Zwischenhalt im Frankrichli endete die Tour via Thurdamm unfallfrei am Zielort. Weitere Kollegen trafen die Radler direkt im Badibeizli in Pfyn.

 

Die Menu Auswahl ist schwierig

Heier Gremlich bereitete am 2. Sept. eine Wanderung zum Köbelisberg oberhalb Lichtensteig vor. Wir hatten Wetterglück und konnten den vorbestellten Zmittag draussen einnehmen. Die Teilnehmer dankten Heier für das offerierte Essen und Rolf für die gespendete Tranksame. Ja, die im Monat der Jungfrauen Geborenen haben es in sich… 

Heier sei für die Überraschung herzlich gedankt


Am 11. Sept. starteten wir in der Kartause Ittingen zu einer von Rolf organisierten Wanderung. Auf unbekannten Wegen – durch Wald und Feld – erreichten wir den Hüttwilersee. Die ‘jüngeren’ Wanderer umrundeten diesen noch, während die ‘gestandenen’ Herren direkt zur Besenbeiz Seehalde zu steuerten, um den Durst zu löschen. Dort erwartete uns ein schmackhafter Zvieri. Die meisten wanderten danach wieder zur Kartause zurück.

Kartause Ittingen

Aussichtsturm Hüttwilersee

Menu in der Seehalde


Kari's Weitblick

Kari Metzger konnte am Montag, 14. Sept. seinen Geburtstag von 1080 Monaten feiern. Kari und Josy bedankten sich bei Rolf für die überbrachten Glückwünsche, den Jubiläumswein sowie ein Glas Honig. Eine Fotodokumentation freute ihn speziell. Karl ist seit über 52 Jahre Mitglied im Satus. 

3. Generation Karl Metzger


Hans-Peter Schiesser lud uns am 15. Sept. zu einer Besichtigung des Artillerie Werkes Ebersberg nahe Rüdlingen ein. Während 90 Minuten erlebten wir eine interessante Führung durch diese grösste Bunkeranlage im Kanton Zürich. Ein spannender Nachmittag gab uns Einblicke in die Landesverteidigung 1939-1945. Ein spezieller Dank geht an Hans-Peter für das Sponsoring dieses Anlasses. Im Gartenrestaurant Tössegg liessen wir dann die Besichtigung ausklingen. 

Eingang der Anlage

Schiessscharte Richtung Nord-Osten


Ernst Vögeli offerierte uns am 21. Sept. einen Ausflug in seinen Heimatkanton Glarus. In Elm erfuhren wir Interessantes über den Felssturz und den Abbau von Schiefer. Beeindruckend war die Besichtigung der Schiefertafelfabrik mit ihren alten, zum Teil eigens hergestellten Maschinen und Hilfsmittel. Anni – die Führerin – verstand es bestens, uns in den Bann der Schiefertafeln zu ziehen. 


Die Führung wurde durch einen prächtigen Alpabzug kurz unterbrochen

Nach dem feinen Glarner Zmittag erzählte uns Ernst auf einem Rundgang viele Gegebenheiten von Schwändi; zeigte uns sein Grosselternhaus sowie das im Jahre 1932 erbaute Bergbad (sein Grossvater arbeitet im Fron-dienst mit). Ein herzliches Dankeschön an Ernst für den gesponserten Ziger-Apéro.

Bis zu den Herbstferien sind weitere Events geplant. Wir sind gespannt, wozu uns die Kollegen einladen werden. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Organisatoren, Helfern und Sponsoren.

Nach den Herbstferien versuchen wir wieder in der Turnhalle Fuss zu fassen. Fredi bereitet sich bereits seriös vor.

 

Bericht und Fotos: Rolf Vogt