Termine 2019

12. Januar                    Rhönrad-Schauturnen

23. Februar                  122. Generalversammlung SATUS

Last Update: 6. Dez. 2018



De Samichlaus chunnt...

Eigentlich wollte die Leiterin Miriam die letzte Turnstunde draussen im Freien gestalten. Da es aber fast ununterbrochen regnete, entschied sie sich, den Samichlaus in die Turnhalle kommen zu lassen.

In der Halle stellten wir die Langbänke auf, so konnten die Mädchen, die Eltern und die Geschwister sitzen. Zuerst verteilte die Leiterin allen Mädchen ein Fleisskreuzchen und ein Diplom, da alle fleissig ins Turnen kamen.

Um die Zeit zu überbrücken, tranken wir heissen Punsch spielten noch Fangis, bis es an der Türe klopfte. Es kam tatsächlich der Samichlaus. Er setze sich auch zu ihnen auch auf die Bank, und die Mädchen hörten ganz aufgeregt dem Samichlaus zu. Nach dem Sprüche aufsagen oder Lied singen verteilte der Samichlaus die Chlaussäckli.

Nun war sie gekommen, die allerletzte Stunde der Mädchenriege klein, nachdem der Samichlaus gegangen war. Die Mädchen verabschiedeten die Leiterin und Hilfsleiterin Ronja mit kleinen Geschenken und Briefchen.

Ich danke allen Kindern und Hilfsleiterinnen in diesen 6 Jahren, die zu mir ins Turnen gekommen sind. Leider konnte ich keine Nachfolgerin für mich finden, und so wird die Mädchenriege klein per Ende Jahr 2018 geschlossen.

 

Bericht und Foto: Miriam Mathis


Seniorenreise in die BENELUX-Staaten                                 vom 19. – 25. August 2018

Ruth Vögeli und Rolf Vogt haben zusammen mit Rattin Reisen diese Reise in die Benelux-Staaten vorbereitet und organisiert. Am frühen Sonntagmorgen konnten wir diese  landschaftlich interessante und kulturelle Reise pünktlich um 07.00 Uhr mit 22 Reiseteilnehmern der Seniorenriege mit Partnerinnen und befreundeten Teilnehmern starten. Die Sonne drückte sich durch den Nebel und schon bald, nach der reibungslosen Zollpassage in Konstanz, schmeckte es nach frischem Kaffee und feinen Gipfeln; dies wurde mustergültig durch den Bordservice-Fachmann Ernst Vögeli serviert. Unser versierter Chauffeur Jonas Waldmeier führte uns auf Nebenwegen durch abwechslungsreiche Land- und interessante Ortschaften. Der von der Seniorenriege offerierte Apéro gab uns Mut, die Reise fortzusetzen und schon bald erreichten wir die belgische Landesgrenze. Nach dem Zimmerbezug im Hotel Melba in Bastogne erwartete uns ein feines Nachtessen. Auf einem nächtlichen Rundgang durch Bastogne konnten wir bereits einige schöne Eigenheiten – wie beleuchtete Brunnen oder Schirme über der Strasse, aber auch schöne Hausfassaden bestaunen.

Am zweiten Reisetag besuchte eine Gruppe das Kriegsmuseum in Bastogne; haben dabei zwiespältige Eindrücke mitgenommen, das riesige Denkmal der Amerikaner bestaunt und Einige haben es sogar bestiegen. Eine andere Frauengruppe – unter kundiger Leitung von Fredy Manser – bestaunten nochmals die vielen Schönheiten bei Tageslicht und tätigten noch Einkäufe in der Stadt Bastogne. Pünktlich konnte wir die Weitereise antreten mit dem Ziel: Die Hauptstadt von Wallonien – Namur; eine wunderbare und interessante Stadt, die wir auf eigene Faust erkunden durften – dabei viele kleine Gassen mit künstlerischer Ausgestattung bestaunen oder eigenartige Museen erleben. Das Mittagessen wurde individuell eingenommen – wie es dem Auge und Magen gefiel! Nach den  gesammelten Eindrücken ging die Reise weiter zum ehemaligen Schlachtfeld Waterloo (vor ca. 200 Jahren). Hier besuchten Einige das interessante Museum und einige Wagemutige erklommen die 226 Stufen des 40 m hohen Hügels und genossen einen wunderbaren Rundblick auf die weite Ebene von Waterloo. Ein ereignisreicher Tag mit vielen schönen Erlebnissen aber auch gemischten Gefühlen ging - mit dem Bezug des Hotels NH Gent Belfort und einem feinen Nachtessen - zu Ende.

Am dritten Tag durften wir während zwei Stunden einen bemerkenswerten und sehr interessanten Spaziergang geniessen. Der Stadtführer hat uns auf die spannende Art und Weise ‚ge- fesselt‘ und uns die unterschiedlichsten und jahrhundertalten Baustile eingehend erklärt und auch gezeigt. Schlag 11.00 Uhr beendete er die tolle Tour. Der Besuch in der Brauerei Gruut in Gent war recht eindrücklich und die Degustation von drei verschiedenen Biersorten oder Softgetränken mundete. Das typische belgische Mittagessen – Belgischer Eintopf mit Pommes Frites und Salat – überraschte die Meisten. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung – einige entschieden sich auf den Kanälen treiben zu lassen und all die Sehenswürdigkeiten aus einer anderen Perspektive nochmals zu geniessen, wieder andere testeten feine Desserts oder machten ein Mittagsschläfchen. Auf dem Bummel zurück ins Hotel durfte man noch ‚Lädele‘ oder einem Klavierspiel in spezieller Umgebung beiwohnen. Nach kurzem Fussmarsch erreichten wir das Restaurant Pakhuis in der Altstadt, wo wir das Nachtessen in einem speziellen Ambiente einnahmen. Auch die gut ausgestattete Bar liess sich sehen. Dass Essen war sehr fein; wiederum ein gelungener, erlebnisreicher Tag ging dem Ende entgegen. Auf dem Heimweg ins Hotel bestaunten wir die bunt beleuchteten Häuser in der Altstadt. Rolf und Otto waren gut drauf und beinahe hätten sie eine Bar zu günstigen Konditionen übernommen‘ – aber die Vernunft obsiegte.

Am vierten Tag haben wir nach flotter Fahrt Brügge erreicht; die am Morgen vorgesehene Stadtführung musste auf den Nachmittag vorschoben werden. In der Zwischenzeit sammelte wir die ersten Eindrücke und verpflegten uns selbständig. Bevor wir uns am Nachmittag mit der ‚Reserve-Stadtführerin‘ Monika, einer kleinen, rassigen und schnelllaufenden Person trafen bummelten wir noch durch den vielfältigen Markt, der im Zentrum stattfand. In einer speziellen, aber witzigen Art und Weise schleuste Monika uns durch die wunderbaren Gassen, Brücken, Hinterhöfe und liebevoll gestalteten Plätze. Mit Fragen testete sie uns immer wieder, ob wir ihren Ausführungen auch tatsächlich folgen. Nach diesem lehrreichen und geschichtsträchtigen Rundgang verliessen wir Brügge Richtung holländische Grenze und schon nach kurzer Zeit erreichten wir die blumengeschmückte Ortschaft Sluis. Mit einem Spaziergang durchs Dorf oder feinen Kuchen und Kaffee überbrückten wir den Kurzaufenthalt. Den Höhepunkt des vierten Tages war das Abendessen im Restaurant ‚De Piraat‘ in Cadzand. Ein von der Firma Rattin Reisen offerierte Apéro läutete den gelungenen Abend ein. Die Menus war ‚gluschtig‘ und gut; dabei gab es Premieren – Einige probierten zum ersten Mal Scampi und dies ohne Nachwirkungen. Mit einem Spaziergang über den Sand, dem Lauschen des Meeres und dem Geniessen des Sonnenunterganges ging ein wunderbarer Tag zu Ende. Ein herzliches Dankeschön an Jonas für diese Überraschung.

Die Rundfahrt am fünften Tag durch einen Teil des Hafens in Antwerpen war einmalig. Die verschiedenen Kräne, Container, Öltanker, Lastschiffe, Trockendocks, Hebebrücken und Windräder beeindruckten sehr. Dank audiovisueller Führung konnten wir diese Vielfalt an Erklärungen und Daten besser verstehen. Der anschliessende individuelle Aufenthalt in Antwerpen und der Besuch im Diamanten Museum gab uns den Einblick in eine funkelnde Welt.

Vor der Abreise am sechsten Reisetag bestand noch die Möglichkeit den Freitags- oder Trödlermarkt zu besuchen. Das Angebot war traditionell, aber vielfältig. Zudem machten wir noch Bekanntschaft mit einen PTT-Car samt Hochzeits-Gesellschaft, sowie einem speziellen WC-Häuschen für Männer. Zur Fahrt in die Innenstadt von Brüssel durfte ein kurzer Foto-Halt beim Atomium nicht fehlen. Der ‚Grande Place’ faszinierte, die prunkvollen Häuser begeisterten und der Manneken-Pis wurde auf die unterschiedlichste Art bestaunt – einmal ganz klein oder auch ‚schoggig‘. Auf der Weiterfahrt konnten wir verschiedene Kunst- und Regierungsgebäude bewundern; kurz danach erreichten wir den grosszügig angelegten Rosengarten ‚Rozentuin‘ in Coloma. Leider war die Zeit zu knapp bemessen, um die Rosen voll geniessen zu können, denn die Anlage war grösser als erwartet.

Am siebten und letzten Reisetag ermöglichte uns Jonas auf einer kleinen Stadtrundfahrt ein paar Bilder von dieser ‚Europa‘-Stadt einzufangen. Danach sammelten wir während der regnerischen Fahrt nach Riquewihr viele Eindrücke: grosse Bauernhöfe, riesige Felder, Weinberge und Wälder, Autobahnen und Mautstellen. Schon bald erreichten wir – der Wegweiser bestätigte es – Riquewihr, eines der schönsten Städtchen in Frankreich, wo wir unsere letzte Mahlzeit einnahmen. Rechtzeitig in Frauenfeld angekommen endete eine schöne, interessante Reise in eine etwas unbekanntere Gegend. Ein herzliches Dankeschön den disziplinierten Reiseteilnehmer ,der Betreuer-Familie‘ Ruth und Ernst Vögeli sowie unserem versierten Chauffeur Jonas.

 

Bericht und Fotos: Rolf Vogt


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