Termine 2023

25. Februar

126. Generalversammlung, Frauenfeld

Last Update: 26. November



Altpapiersammlung vom 26. November


Diesen Samstag waren viele Helfer der Sportvereine SATUS und Red Lions in der ganzen Stadt und Umgebung unterwegs um das Altpapier einzusammeln. Wir freuen uns wieder auch auf nächstes Jahr diesen Anlass durchzuführen. 

Vielen Dank an dieser Stelle allen Helfern, Suppenköche, Kuchenbäcker und Organisatorinnen für diesen Anlass.

 

Bericht und Fotos: Miriam Mathis


Vorschau Rhönrad Schauturnen 2023



Hühner und Enten überraschten am Foto-Höck der SATUS Senioren

Am 17. November 2022 konnte Rolf Vogt im AZP, Frauenfeld 32 Senioren mit Partnerinnen und Freunden zum Foto-Höck zur diesjährigen Reise in den Norden Deutschlands begrüssen. Er bedankte sich für den Grossaufmarsch, der doch zeigt, dass die Reise Allen gefallen hat und den Rückblick nochmals geniessen möchten.

Vor der Bildpräsentation ging Reiseleiter Günter Oetjen (82-jährig) nochmals auf das Entstehen und den Werdegang der Reise ein. Er war dankbar, dass das Reise-Arrangement gut angekommen ist und die Unterkünfte sowie die vorbestellten Menüs einwandfrei waren. 

 

der aufgestellte Günter

Danach starte Walter die Power Point Präsentation und liess den Bildern – untermalt mit passender Musik – freien Lauf. Oft konnte man hören: oh – ah – weisst du noch – das war doch lässig, das schmeckte mir! Der tolle Rückblick wurde mit einem grossen Applaus quittiert. In der Zwischenzeit wurde das Dessertbuffet aufgebaut und Bestellungen für den Kaffee notiert. Das Buffet war sehr reichhaltig und gut; man durfte alle Varianten probieren. Während dem Geniessen des Desserts liess es sich Rolf nicht nehmen, verschiedenen Kolleginnen und Kollegen für das Organisieren, Mitkommen und Mitmachen in gewohnt, humoristischer Art und Weise zu danken. Kleine bunte Tragtaschen gefüllt mit Jojos, Jonglierbällen, kleine Leckereien, Cognac, Kerze, Schlüssel Ahornsirup, Weisswein verteilte er an Mitreisende, die zu einem speziellen Ereignis beigetragen haben oder sich dankend an einer ‘Papierschnitzel’-Jagd beteiligten.  

René Keller – er erhielt bereits während der Reise den Fressorden für ‘Kohl und Pinkel’ – besuchte uns bereits zwei Mal in Fredis Turnstunde. Damit er in Kürze unserem spielerischen Niveau näherkommt, überreichte ihm Rolf ein Set JonglierBälle, mit der Bitte um fleissiges Üben! Aus gut unterrichteter Quelle hat Rolf erfahren, dass Günter jeden Morgen ein Ei esse und Walter diesen Herbst viele Schnecken in seinem Garten Unheil anrichteten. So war es schwierig ein passendes Geschenk für die beiden Reiseorganisatoren zu suchen. Bei HEKS – Hilfe-schenken.ch – fand er etwas Passendes und bestellte die beiden Geschenks-Urkunden, eben 

20 Hühner für Günter

und 40 Enten für Walter


Er übergab ihnen als kleines Dankeschön symbolisch eine Urkunde, wobei HEKS garantiert, dass der Gegenwert zielgerichtet und an bedürftigen Familien in Afrika, Südamerika oder Asien weitergeleitet werde, damit sich die Empfänger wieder eine sichere Zukunft aufbauen können. Während sich einige nochmals am Dessertbuffet bedienten, beteiligten sich andere an lebhaften Gesprächen oder genossen ein kühles Bier oder ein Glas Jubiläumswein.

Zum Schluss orientierte Rolf, dass im kommenden Jahr eine kürzere Reise von 3-4 Tagen im Raume stehe, voraussichtlich geht’s in den Tessin. Sobald Konkretes vorliege, werden die Senioren und Reiselustigen entsprechend orientiert und eingeladen. Viel zu schnell endete ein gemütlicher Nachmittag im Kreise von Gleichgesinnten.

 

 

Bericht: Rolf Vogt


Seniorenreise vom 20. - 29. August in

Waterkant, Bremen und Bremerhaven

29 gutgelaunte Senioren mit Partnerinnen und Freunden starten am 1. Reisetag, Samstagmorgen um 07.00 Uhr mit dem Car von Schönholzer Reisen AG Richtung Konstanz und weiter nach Stuttgart.

Kurz nach Erreichen der Autobahn servierte die riegeneigene Crew Kaffee und Gipfel. Rolf und Günter begrüssten die Reiseteilnehmer und gaben Details zur Reise bekannt. Walter verstand es, uns mit einigen denkwürdigen Geschichten zu unterhalten. Hampi hat einen Bremen-Quiz vorbereitet und bat uns die Fragen, ohne des Handy zu beantworten.

Bei der ersten obligatorischen Ruhepause des Chauffeurs gönnten sich Einige einen kleinen Imbiss oder sonstige Leckereien. Zügig ging die Reise weiter, bis uns ein nie dagewesener Stau von über 2 Stunden bummeln liess. Heftige Regenfälle duellierten sich mit wenigen Sonnenstrahlen.

Am 2. Reisetag verkürzten wir die Wartezeit mit Morgenspaziergängen, bis uns der Bus in die Altstadt von Bremen führte. Wir durchquerten das imposante Bahnhofgebäude und besuchten verschiedene Sehenswürdigkeiten; spazierten entlang dem Osterdeich, überquerten die Weser mit der Fähre und löschten im Café Sand nach ‘längerem’ Leiden den Durst.

Unser Mittagessenlokal – Paulaner’s an der Schlachte – war in Sicht, hier wurden echt bayrische Menüs angeboten. Höhepunkt des Tages war die Begehung der Böttchergasse mit ihren typischen Häusern und Geschäften, sowie dem stündlichen Glockenspiel. Vor dem Rathausplatz lernten wir das Denkmal ROLAND und die Bremer Stadtmusikanten kennen. Danach waren Durstlöscher – wie ein feines Eis, Bier oder heller Traubensaft willkommen.


Vor dem Nachtessen schlenderten wir durch den Schnorr – ein KünstlerQuartier mit vielen hübschen Bauwerken (teilweise aus dem 15. JH.)  und besonderen Geschäften und Kneipen. Das Nachtessen wurde individuell eingenommen; Viele verköstigten sich im Rathauskeller. Nach einem Schlummertrunk in der hauseigenen Bar ging ein denkwürdiger, interessanter Tag zu Ende.

Der 3. Reisetag, ein Freudentag für die Gerstensaft-Kenner, war eine Besichtigung der bekannten Brauerei Beck’s Bier angesagt. Wir starteten im Museum, wo uns Herr Sönke Schlötter den Werdegang und das Entstehen der Brauerei Beck auf eindrückliche und humorvolle Art erklärte. Unwissende lernten dabei, dass Bier aus den vier Komponenten Wasser, Gerste, Hopfen und Hefe gebraut wird; auch erfuhren wir, dass man sich von Bier ernähren könne (1 Bier entspreche etwa 4 Brotscheiben). Jeder Angestellte und Pensionierte Anrecht auf 3 Harassen Gratis-bier pro Monat habe; dies sei so vertraglich festgehalten.

Nach einer informativen Dia-Schau durften wir unseren Wissensdurst mit verschiedenen Getränken stillen. Die Reise ging weiter in das ehemalige Stammland von Günter – Wünne bei Viesebeck (Kalk-Magerrasengebiet) – wo uns Frau Winzenborg auf einer Besichtigungstour durch das Künstlerdorf Fischerhude führte. Wir durften in die Geschichte der Dorf- und Künstlergeschichte eintauchen und in einem kurzen Besuch im Museum lernten wir die hiesige Lebensweise in früheren Jahren kennen. Wir durften in die Geschichte der Dorf- und Künstlergeschichte eintauchen und in einem kurzen Besuch im Museum lernten wir die hiesige Lebensweise in früheren Jahren kennen. 

Für das Nachtessen haben wir uns im Haus Berkelmann in Fischerhude angemeldet. Dank herrlichem Wetter durften wir die spezielle Mahlzeit – einer Vorspeise, Kohl und Pinkel (ähnelte einer Bernerplatte), Salat und Rote Grütze mit Vanillesauce zum Dessert - in der schönen Gartenwirtschaft einnehmen. Es schmeckte ausgezeichnet, aber die Mengen ……...! 

Auf der Rückfahrt bedankten sich die Reiseteilnehmer bei Bea und Günter für diesen eindrücklichen Tag mit dem einmaligen Ambiente beim Nachtessen. Am 4. Reisetag weilten wir in Bremen. Ein Besuch im Dom oder ein Bummel durch den Wochenmarkt überbrückte die Wartezeit vor der Rathausführung.

Axel Nauber und Sönke Schöttler begrüssten und führten uns in einen abwechslungsreichen Rundgang durch das geschichtsträchtige Rathaus von Bremen. Dabei erfuhren wir viel Wissenswertes, so z.B. gehört das Rathaus zusammen mit dem Denkmal Roland seit 2004 zum UNESCO Weltkulturerbe


Die Pause wurde für einen kurzen Imbiss oder fürs ‘Lädele’ in der Böttchergasse oder nochmaligem Schnüffeln im Künstlerviertel Schnoor genutzt. Schon bald erreichten wir die Weser-Hafenstadt Vegesack, wo wir einen Park mit einem Bestand von sehr alten und seltenen Bäumen besuchten. Die grosse Wärme zwang uns zu Besuchen in Gartenwirtschaften; die Kehlen wurden mit Getränken oder Eis gekühlt. Michael führte uns zum Restaurant Fährhaus in Farge, das Reiseleiter Günter für uns reservierte. Wir durften vom reichhaltigen Buffet aus dem Vollen schöpfen; leider in einem ungekühlten Saal; Schweissperlen wurden hervorgezauberte.

Wir beobachteten den Schiffsverkehr auf der Weser und die sich kreuzenden Auto- und Passagierfähren. Nach dem Geniessen eines wunderschönen Sonnenunterganges führte Michael die zufriedenen Reiseteilnehmer zurück ins Hotel. Er forderte Alle auf noch am selben Abend zu packen, denn anderntags ginge die Reise weiter nach Bremerhaven. 

Am 5. Reisetag verschoben wir uns nach Bremerhaven. Die Führung im Fischereihafen Schaufenster war interessant und die beiden Führer Helmuth Korth und Gisela Fischer vermittelten viel Wissenswertes über die hiesige Fischerei; der Produktion von Eis, das tonnenweise für das Kühlen während des Transportes benötigt wurde. Wir bewunderten bei der Firma Franke auch das traditionelle Fischräuchern.


Der Chef in Fiedlers Fischmarkt präsentierte uns in humorvoller Weise verschiedene hiesige Fischereiprodukte sowie exotische Fische, wie z. B. Thunfisch etc. Wir benutzten die Gelegenheit uns kulinarisch mit diversen Leckereien, Lachsbrötchen oder anderen Fischspezialitäten einzudecken. Einchecken und eine kurze Erholungspause im Hotel Adena war angesagt. Michael begleitete uns mit dem Bus zum Hafen zurück. Am Strand bereite Rolf in Kürze einen feinen Apéro vor. Danach individuelle Besuche der Aussichtsplattform, des Museumshafen, das deutsche Auswanderungshaus, das Schiffsmuseum, der Shoppingmeile oder eines feinen Restaurants.

Am 6. Reisetag benutzen wir den Vormittag für eine kurzfristig organisierte Hafenrundfahrt mit dem Boot.Es war ein eindrückliches Erlebnis: schwimmend die Grösse der Hafenanlage, die riesigen Schiffe oder der überdimensionierte Autoparkplatz für 300'000 Fahrzeuge zu bestaunen. Es war eine gefreute Sache.

Am Nachmittag erreichten wir den am Meer gelegene Badeort Duhnen. Mit speziell ausgebildeten Pferden und Postkutschen überquerten wir das Wattenmeer und erreichten nach etwa 90 Minuten die Insel Neumark.


.Spannend und einmalig waren: Das zurückfliessende Wasser, die Muschelbänke, die Spaziergänger und das Getrampel der Pferde. Nach dem Motto: ‘gut geschüttelt, nicht gerührt’ verpflegten wir uns mit Kleinigkeiten. Mit vielen gesammelten Eindrücken ging wiederum ein schöner Tag zu Ende.

Der 7. Reisetag stand im Zeichen einer exklusiven Hafenbus-Rundfahrt im Doppeldeckerbus. Wir besuchten den Überseehafenbereich, die Container-Terminals an der längsten Stromkaje der Welt, sahen Lagerplätze vieler Maschinen und Güter, zig-tausende Autos und Bauteile. Während der 90-minütigen Fahrt verstand es der Gästeführer Helmut Korth uns in die Welt der Überseeschifffahrt eintauchen zu lassen. ‘Junge komm bald wieder, bald wieder nach ……?  

Leider fiel der geplante Besuch in der letzten Kneipe vor New York ins Wasser; der Grund war: wegen zu, geschlossen! Um 18.00 Uhr besammelten wir uns im Hotel ‘The Liberty’, wo uns ein feiner Apéro im 5. Stock erwartete; gesponsert von unserem Chef Beso (Besonderes) Walter. Mit einem kräftigen Walter, Walter begrüssten und bedankten sich die Gäste lautstark für diese noble Geste. Anschliessend durften wir im Raum Mulberry St ein Überraschungsmenü geniessen und ein Feuerwerk in unmittelbarer Nähe beendete diesen eindrücklichen Tag. Am 8. Reisetag konnten wir pünktlich starten. Bei bedecktem Himmel, jedoch ohne Regen fuhren wir Richtung Hannover. Auf der Lüneburger Heide schalteten wir einen kurzen Halt ein; vertraten die Füsse auf den Wegen durch das Heidekraut und hielten Ausschau nach Heideschnucken.

In der ‘Ole Müllern Schüür’ kosteten wir anschliessend vorzüglichen Kuchen, tranken Kaffee oder Tee und schnupperten in den verschiedenen Kleinläden. Kurz danach erreichten wir unser Nachtlager – das modern eingerichtete Hotel Celler Tor. Vor dem Nachtessen besichtigten wir in der Altstadt von Celle alte, schöne Fachwerkhäuser oder schlenderten durch den grosszügig angelegten Schlosspark. Ein vorzügliches Nachtessen im Hotel eigenen Restaurant rundeten den gelungenen Tag ab.

Finale – Vor der Rückfahrt am 9. Reisetag stärkten wir uns am reichhaltigen Frühstücks-Buffet, es liess keine Wünsche offen.

Die Rückreise verlief ohne Probleme. Rolf bedankte sich während der Fahrt bei der Reiseleitung GüWaRo für das Ausarbeiten dieser wunderschönen Reise. Günter und Bea ist es gelungen ein abwechslungsreiches Programm zusammen zu stellen. Die Auswahl der kulinarischen Höhepunkte war ausgezeichnet, eine Steigerung von Tag zu Tag.

Günter erhielt einen hölzernen Gutschein für ein 6-gängiges Menu: 1x Wurst und dazu 5 Biere; Bea wurde mit einer hölzernen Plakette beschenkt: ‘Du bist die Schönste an diesem Tisch’. 

Walter, unserem Chef Beso dankten wir für den offerierten Apéro in luftiger Höhe und die unkonventionelle Begleitung zu Herberts, Stefans und Chantals Musikbeiz.

Michael – unser Chauffeur – wurde für sein umsichtiges Fahren, für seine stete Pünktlichkeit mit einem kräftigen Applaus gedankt und überreichten ihm eine Dankeskarte mit vielen, nicht mehr gebrauchten Geldscheinen.

Ein besonderes Dankeschön galt den Reiseteilnehmern; eine aufgestellte Truppe., alle waren pünktlich, freundlich und die Stimmung war stets gut.

Rolf und Walter werden Fotos zusammentragen und diese an einem Foto-Höck präsentieren. Eine entsprechende Einladung wird folgen.

 

Bericht: Rolf Vogt 

Fotos: Walter Götz und Rolf Vogt